Einbindung von Kunden in die agile Entwicklung
Bewährte Verfahren zur Verbesserung der Kundenerfahrung

Nutze Kundenfeedback mit Jira Product Discovery optimal
Priorisiere, arbeite zusammen an neuen Produktideen und setze sie um – und erziele dabei die größte Wirkung.
Wichtigste Vorteile
Für Kunden-Experiences auf Basis von Agile brauchst du die richtigen Erkenntnisse. Diese Erkenntnisse gewinnst du durch die Verwendung unterschiedlicher Forschungsmethoden und häufiges Einholen von Feedback.
Best Practices umfassen die Rekrutierung einer möglichst heterogenen Teilnehmergruppe, Warum-Fragen, die Integration der Erkenntnisse in deine Workflows und die Vermeidung von Verzerrungen (Bias).
Nutze Tools, die Wissensaustausch und einen transparenten Einblick in die verwendeten Methoden ermöglichen.
Durch die regelmäßige Berücksichtigung von Kundenfeedback in deinen Agile-Zyklen kannst du deine Produkte und die Benutzerzufriedenheit verbessern.
Es ist weithin bekannt, dass Kundenfeedback unerlässlich für den Erfolg eines Produkts ist. Die Herausforderung für Produktteams besteht darin, die richtige Erkenntnisse zu sammeln, um bei Benutzern beliebte Produkte zu entwickeln und zu verbessern.
Das ist einer der Hauptgründe für die Popularität agiler Methoden. Da Kundenforschung und -feedback früh und regelmäßig Teil des Entwicklungszyklus sind, verfolgen agile Teams einen benutzerorientierten Produktentwicklungsansatz, der es ihnen erlaubt, die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen und Mehrwert zu schaffen.
Im Folgenden haben wir einige Best Practices zur Verbesserung der Kundenerfahrung zusammengestellt.
1. Wähle die richtigen Forschungsteilnehmer aus
Es ist wichtig, dass Teams die richtigen Personen für ihre Forschung auswählen. Dazu gehören auch Personen, die nicht bereits vom Unternehmen oder den Produkten begeistert sind. Das sorgt für unterschiedliche Meinungen und Perspektiven.
2. Frage immer nach dem Warum
Wenn dich Forschungsergebnisse verwirren oder frustrieren, könnte es an einem falschen Ansatz liegen. Forscher haben oft eine bevorzugte Methode, etwa Umfragen, um herauszufinden, warum manche Menschen ein Produkt einem anderen vorziehen.
Sie eignen sich gut, um Fragen wie "Wie viele" oder "Wie oft" zu beantworten. Sie geben jedoch selten Einblick darüber, warum etwas passiert und wie es behoben werden kann. Daher ist es wichtig, auch Methoden zu berücksichtigen, die die Frage nach dem "Warum" beantworten.
3. Binde Kundeneinblicke in agile Workflows ein
Agile Methoden umfassen Iterationszyklen, in denen Kunden regelmäßig Ergebnisse präsentiert werden. Das Kundenfeedback fließt dann in die Verbesserung des Produkts ein. Wenn die Forschungsarbeit in kleinere Abschnitte unterteilt wird, können einfacher kundenorientierte iterative Verfahren in die Produktentwicklung einbezogen werden.
Produktteams können unter anderem in jeder Entwicklungsphase einen Plan mit kleineren Meilensteinen erstellen, um auf Veränderungen und Probleme zu reagieren. Auf diese Weise können auch Stakeholder außerhalb des Forschungsteams wichtige Einblicke in den Forschungsprozess gewinnen und zentrale Fragen beantworten, wie:
Warum sind die Ergebnisse so ausgefallen?
Wie können wir die Ergebnisse verbessern?
Gab es während des Prozesses Probleme, die wir in Zukunft lösen können?
4. Vermeide Voreingenommenheit
Bei der Kundenforschung können manchmal irreführende Daten durch Verzerrung entstehen. Zum Beispiel durch:
Kognitive Verzerrung. Es liegt in der Natur des Menschen, nach Beweisen zu suchen, die eine Hypothese oder gewünschte Schlussfolgerung bestätigen. Versuche, Ergebnisse anhand mehrerer Informationsquellen zu überprüfen, um aussagekräftige Erkenntnisse zu erhalten.
Soziale Erwünschtheit. Menschen neigen dazu, sich so zu äußern, dass sie von anderen wohlwollend wahrgenommen werden, und vermeiden Aussagen, die sie schlecht dastehen lassen. Diese Tendenz kann dazu führen, dass Benutzer oder Kunden Probleme haben, diese aber nicht äußern. Stovall empfiehlt in solchen Fällen, die Fragen so umzuformulieren, dass sie sich positiv auf die soziale Erwünschtheit auswirken.
5. Verwende die richtigen Tools
Beim Bewerten von Arbeitsprozessen wirst du wahrscheinlich ineffiziente E-Mail-basierte Workflows vorfinden, denen es an Transparenz mangelt. Die Informationen können sich in Silos befinden und sie können fragmentiert und über viele Dokumente verstreut sein, während es den Meetings es oft an strategischem Fokus fehlt.
Die Implementierung von Software für kollaboratives Vorgangsmanagement wie Jira und Tools für den Wissensaustausch wie Confluence kann dabei helfen, diese Herausforderungen zu bewältigen. Diese Lösungen helfen dabei, Einblicke allgemein zugänglich zu machen, Best Practices zu zentralisieren und die Nachverfolgung des Fortschritts in Echtzeit sowie die Kommunikation mit Stakeholdern zu ermöglichen.
Fazit
Umsetzbare Kundenerkenntnisse aus Forschungsergebnissen zu ziehen erhöht den Mehrwert und ist ein Wettbewerbsvorteil für jedes Unternehmen. Die in der Forschung eingesetzten Mitarbeiter, Prozesse und Tools müssen aufeinander abgestimmt sein, um genaue Ergebnisse zu erzielen.
Wenn alles richtig gemacht wird, kannst du anhand der Forschungsergebnisse besser verstehen, was deine Benutzer benötigen, ob du die richtige Richtung eingeschlagen hast, ob deine Produkte in der Praxis verwendet werden können und wie du dich verbessern kannst, um die Kundenanforderungen weiterhin zu erfüllen.
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