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9 Zielarten für leistungsstarke Teams
So wählst du das richtige Ziel für dein Projekt

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Ein Ziel zu setzen klingt einfach. Die Auswahl der richtigen Art von Ziel ist der Punkt, an dem die meisten Teams scheitern.
Die Struktur eines Ziels bestimmt, wie ein Team es verfolgt, misst und letztendlich auch, ob es das Ziel erreicht. Ein Ziel, das auf Ergebnisse ausgerichtet ist, verhält sich anders als eines, das auf Prozesse ausgerichtet ist.
Die Verwendung der falschen Struktur macht es schwieriger, Ziele zu erreichen – und noch schwieriger, sie überhaupt zu definieren und zu wissen, ob man auf dem richtigen Weg ist. Deine übergeordnete strategische Planungsvision muss mit den Arten von Zielen harmonieren, die du verwenden möchtest.
Dieser Artikel stellt neun Arten von Zielen vor. Er zeigt auf, wann jedes am nützlichsten ist und wie du die Ziele zusammen verwendest, damit dein Team immer weiß, woran es arbeitet und warum es wichtig ist.
Was sind Geschäftsziele?
Ein Geschäftsziel definiert die Richtung deines Teams und wann das Ziel erreicht sein soll. Gute Ziele bewirken drei Dinge: Sie bündeln die Anstrengungen, leiten Entscheidungen und geben Teams ein gemeinsames Bild von Erfolg.
Ohne Ziele arbeiten Teams zwar oft fleißig, aber nicht unbedingt in dieselbe Richtung. Mit den richtigen Zielen bleibt sogar komplexe funktionsübergreifende Arbeit abgestimmt, weil alle den Fortschritt anhand desselben Ziels messen.
Es ist nicht nur entscheidend, Ziele zu setzen. Es müssen auch die richtigen Ziele für die Situation sein. Hier sind neun Arten, die das gesamte Spektrum dessen abdecken, was Teams benötigen.
9 Arten von Geschäftszielen, um dein Team zu stärken
Nicht alle Ziele funktionieren auf gleiche Weise. Manche geben die Richtung vor, andere treiben die tägliche Ausführung voran. Diese neun Arten von Zielen decken das gesamte Spektrum ab – und die meisten Teams werden mehrere davon gleichzeitig verwenden:
1. Langfristige Ziele
Langfristige Ziele definieren das große Ganze. Sie beschreiben, wo ein Team, eine Abteilung oder ein Unternehmen in einem, drei oder fünf Jahren stehen möchte. Sie sind richtungsweisend und nicht vorschreibend.
Diese Art von Ziel gibt allen einen Nordstern, ohne jeden Schritt dorthin vorzugeben. Manche verwenden Vorlagen für einseitige Jahrespläne, um langfristige Ergebnisse in einem prägnanten einzelnen Dokument zu erstellen.
Wann sie verwendet werden: Immer dann, wenn ein Team einen gemeinsamen Bezugspunkt braucht, um detailliertere Planungen darauf auszurichten. Langfristige Ziele beantworten die Frage: "Was wollen wir letztendlich erreichen?"
Beispiel: Innerhalb von drei Jahren zum Marktführer für Software für die Unternehmensproduktivität werden.
2. Kurzfristige Ziele
Kurzfristige Ziele unterteilen ein langfristiges Ziel in erreichbare Meilensteine. Sie sind auf einen definierten Zeitraum begrenzt, normalerweise einen Monat oder ein Quartal. Sie sind spezifisch genug, um messbar zu sein.
Ein Stapel gut durchdachter kurzfristiger Ziele ist im Wesentlichen eine Roadmap zu einem langfristigen Ziel.
Wann sie verwendet werden: Um Ambitionen in Aktionen umzusetzen. Kurzfristige Ziele halten Teams in Bewegung, ohne das größere Ziel aus dem Blick zu verlieren.
Beispiel: Die Kundenzufriedenheit in Q2 um 10 Punkte steigern, als Teil einer größeren Initiative, um die Marktführerschaft zu erreichen.
3. Leistungsbasierte Ziele
Leistungsbasierte Ziele konzentrieren sich auf spezifische Ergebnisse oder Verhaltensweisen über einen definierten Zeitraum. Sie sind oft an individuelle oder Team-Verantwortlichkeiten geknüpft und so konzipiert, dass sie am Ende des Zyklus klar messbar sind.
Wann sie verwendet werden: Wenn Verantwortlichkeit auf Aufgaben- oder Rollenebene benötigt wird. Leistungsziele machen deutlich, wofür jede Person oder jedes Team verantwortlich ist.
Beispiel: Reduzieren der durchschnittlichen Antwortzeit des Kundensupports bis Ende des Quartals auf unter vier Stunden.
4. Quantitative Ziele
Quantitative Ziele werden durch Zahlen gemessen. Sie beantworten die Fragen "Wie viel?" oder "Wie viele?" und lassen keinen Raum für Zweifel darüber, ob sie erreicht wurden.
Sie sind besonders nützlich, wenn objektive Messungen wichtig sind: zur Verfolgung von Wachstum, Nutzung, Umsatz oder Effizienz.
Wann sie verwendet werden: Wenn Erfolg eindeutig sein muss. Wenn zwei Personen darüber uneinig sein können, ob ein Ziel erreicht wurde, sollte es wahrscheinlich quantifizierbar sein.
Beispiel: Die monatlich aktiven Benutzer in den nächsten zwei Quartalen um 20 % steigern.
5. Qualitative Ziele
Qualitative Ziele messen Dinge, die sich nicht einfach auf eine Zahl reduzieren lassen: Markenwahrnehmung, Team-Kultur, Benutzererfahrung oder die Qualität einer kreativen Ausgabe.
Sie erfordern mehr Urteilsvermögen bei der Bewertung, aber sie erfassen Dimensionen des Erfolgs, die quantitative Ziele übersehen.
Wann sie verwendet werden: Wenn das Wichtigste schwer zu messen ist. Qualitative Ziele werden oft zusammen mit quantitativen verwendet, um ein vollständigeres Bild des Fortschritts zu vermitteln.
Beispiel: Kunden beschreiben unser neu gestaltetes Produkt als einfacher und intuitiver zu verwenden als die vorherige Version.
6. Ergebnisorientierte Ziele
Ergebnisorientierte Ziele definieren das Endergebnis, das du erreichen möchtest, ohne festzulegen, wie das passiert. Das gibt Teams die Flexibilität, den besten Weg zu finden, während sie gleichzeitig darauf ausgerichtet bleiben, wie Erfolg tatsächlich aussieht.
Wann sie verwendet werden: Wenn das Ergebnis wichtiger ist als die Methode. Ergebnisorientierte Ziele eignen gut für Teams mit der Autonomie und dem Fachwissen, um ihren eigenen Ansatz zu bestimmen.
Beispiel: Markteinführung einer neu gestalteten Produktwebsite bis Ende F1, die die Bounce Rate um 15 % reduziert.
7. Prozessorientierte Ziele
Prozessorientierte Ziele definieren die Verhaltensweisen oder Aktivitäten, denen ein Team konsequent folgt, anstatt das Endergebnis. Die Logik ist einfach: wiederholbare, gut durchdachte Prozesse führen zuverlässig zu guten Ergebnissen.
Sich auf den Prozess zu konzentrieren ist ein nachhaltiger Weg, um Ergebnisse mit der Zeit zu verbessern.
Wann sie verwendet werden: Wenn eine konsistente Ausführung wichtiger ist als ein einzelnes Ergebnis oder wenn Gewohnheiten und Praktiken aufgebaut werden, die sich mit der Zeit verstärken.
Beispiel: Wöchentliche funktionsübergreifende Stand-ups mit dem Website-Team durchführen und Design-Reviews in einem zweiwöchigen Sprint-Zyklus abschließen.
8. OKR (Objectives and Key Results)
OKRs verbinden ein qualitatives Ziel (wohin es geht) mit messbaren Schlüsselergebnissen (woran man erkennt, dass man angekommen ist). Das Ziel ist inspirierend und richtungsweisend. Die Hauptergebnisse sind spezifisch, zeitgebunden und auf einem Niveau angesetzt, das echte Anstrengung erfordert.
OKRs funktionieren am besten, wenn sie kaskadieren: Unternehmens-OKRs informieren Team-OKRs, die wiederum individuelle OKRs informieren.
Wann sie verwendet werden: Wenn ein Team eine ambitionierte Richtung mit konkreter Verantwortlichkeit verknüpfen muss, insbesondere in schnelllebigen oder funktionsübergreifenden Umgebungen.
Beispielziel: Entwickle eine Produkterfahrung, die Kunden von sich aus weiterempfehlen.
Hauptergebnisse: Erreiche einen Net Promoter Score von 45+; reduziere die Wertschöpfungszeit für neue Benutzer auf unter 10 Minuten; erreiche eine Funktionseinführung von 80 % für Kern-Workflows innerhalb von 90 Tagen nach dem Launch.

9. SMART-Ziele
SMART ist ein Framework, mit dem sich jedes Ziel besser umsetzen lässt: Specific, Measurable, Achievable, Relevant, and Time-bound, also Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert. Es ist keine eigenständige Zielart – es ist eine Qualitätskontrolle, die jede festgelegte Zielart durchläuft.
Ein SMART-Ziel ist nicht nur ein Wunsch mit einer Deadline. Es ist eine Verpflichtung mit einer klaren und integrierten Definition des Erfolgs.
Wann du sie verwendest: Als Filter für jedes Ziel, bevor es finalisiert wird. Wenn ein Ziel den SMART-Test nicht besteht, kann es noch nicht angegangen werden.
Beispiel: Erhöhe die Öffnungsrate des Newsletters von 22 % auf 30 % bis Ende Q3 durch das Testen von drei verschiedenen Betreffzeilenformaten über fünf Versendungen pro Monat.

Wie wähle ich die richtige Zielart
Die meisten Teams müssen sich nicht für nur eine Art entscheiden. Die effektivsten Zielstrukturen kombinieren mehrere Arten miteinander.
Ein langfristiges Ziel gibt Orientierung. Kurzfristige Ziele schaffen Meilensteine. Leistungsbasierte Ziele weisen Verantwortlichkeiten zu. OKRs bringen die beiden in Einklang. SMART-Kriterien machen sie alle umsetzbarer.
Ein paar Fragen, die dir bei der Auswahl helfen:
Gibst du die Richtung vor oder behältst du die Umsetzung im Blick? Langfristige Ziele und ergebnisorientierte Ziele geben die Richtung vor. Kurzfristige, leistungsbasierte und prozessorientierte Ziele überwachen die Umsetzung.
Brauchst du eine objektive Messung? Nutze quantitative Ziele. Musst du etwas erfassen, das nicht wirklich messbar ist? Füge zusätzliche qualitative Ziele hinzu.
Braucht dein Team Autonomie oder Struktur? Ergebnisorientierte Ziele geben Teams Flexibilität. Prozessorientierte Ziele bieten ihnen ein verlässliches Playbook.
Willst du einzelne Vorgänge mit der Unternehmensstrategie in Einklang bringen? OKRs sind genau dafür gemacht.
Die Zielart, die du auswählst, gibt vor, worauf sich dein Team konzentrieren sollte. Triffst du die richtige Wahl, wird der Fortschritt sichtbar. Triffst du die falsche Wahl, stecken die Leute viel Arbeit in Richtungen, die sich nicht auszahlen.
Wie Jira und Confluence Teams dabei helfen, Ziele zu setzen und zu verfolgen
Zielsetzung funktioniert nur, wenn sie sichtbar bleibt. Wenn Ziele in einem Dokument stehen, das niemand öffnet, oder in einer Tabelle, die veraltet ist, haben sie keinen Einfluss mehr darauf, wie die Arbeit erledigt wird.
Confluence bietet Teams einen gemeinsamen Bereich, um Ziele zu dokumentieren, Fortschritte zu verfolgen und Strategie mit Ausführung zu verknüpfen. Die OKR-Vorlage und Seiten zur Zielverfolgung sorgen dafür, dass alle Bescheid wissen, woran gearbeitet wird und wie es vorangeht.
Jira stellt einen klaren Zusammenhang zwischen den Zielen und der täglichen Arbeit her. Teams können Vorgänge und Epics direkt mit strategischen Zielen verknüpfen, sodass immer klar ist, wie die einzelnen Aufgaben zu größeren Zielen beitragen.
Der Fortschritt von Zielen wird sichtbar, während die Arbeit voranschreitet, und muss nicht erst am Ende des Quartals manuell berechnet werden.
Probiere Confluence Free oder Jira Free aus und stelle deinem Team einen Ort bereit, an dem es seine Ziele setzen, verfolgen und erreichen kann.
FAQ
Sollte ein Team nur eine Zielart verwenden oder mehrere gleichzeitig?
Mehrere gleichzeitig. Ein langfristiges Ziel gibt Orientierung. Kurzfristige Ziele schaffen Meilensteine. OKRs bringen einzelne Arbeitsvorgänge mit der Strategie in Einklang. Die verschiedenen Arten sind darauf ausgelegt, sich zu ergänzen, nicht zu konkurrieren.
Was ist der Unterschied zwischen ergebnisorientierten Zielen und prozessorientierten Zielen?
Ergebnisorientierte Ziele legen das Endergebnis fest. Prozessorientierte Ziele legen den Weg fest, mit dem du diese Ziele erreichst. Lege anhand von ergebnisorientierten Zielen fest, wo du hinwillst, und nutze prozessorientierte Ziele, um die nötigen Gewohnheiten zu entwickeln, damit dieses Ziel wiederholt erreichbar ist.
Wann sollte ein Team OKRs anstelle von Standard-Zielen verwenden?
Wenn du ambitionierte Ziele mit messbaren Verantwortlichkeiten verknüpfen musst. OKRs eignen sich besonders gut für funktionsübergreifende Teams oder schnelllebige Umgebungen, in denen sich Prioritäten ändern und es schwierig ist, die gemeinsame Abstimmung aufrechtzuerhalten.
Woher weißt du, ob ein Ziel zu einfach oder zu schwer ist?
Zu einfach: Dein Team erreicht es, ohne Änderungen vorzunehmen. Zu schwer: Die Leute geben schon auf, bevor die Hälfte geschafft ist. Das richtige Ziel erfordert echte Anstrengung und bleibt erreichbar. Wenn du konstant 100 % erreichst, setze die Messlatte höher.
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