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Was ist ein Projektauftrag? Leitfaden, Beispiele und Vorlage
In diesem Artikel wird erläutert, was ein Projektauftrag ist, warum er wichtig ist und wie er eine erfolgreiche Projektplanung unterstützt. Du lernst, wie ein aussagekräftiger Auftrag Projektziele, Umfang, Stakeholder, Zuständigkeiten und Genehmigungskriterien definiert, damit Teams mit einer klaren Richtung und gemeinsamen Erwartungen starten können.
Was ist ein Projektauftrag?
Ein Projektauftrag ist ein formelles Dokument, das während der Projektinitiierungsphase ganz am Anfang eines Projekts erstellt wird. Es dient als grundlegendes Muster, das den Zweck, die Ziele und wichtige Details eines Projekts beschreibt. Laut dem Project Management Institute (PMI) und dem Project Management Body of Knowledge (PMBOK) ist der Projektauftrag ein maßgebliches Dokument, das eine entscheidende Rolle spielt, indem es das Projekt autorisiert, Stakeholder aufeinander abstimmt und die Zielsetzungen, den Umfang und die Zuständigkeiten für das Projekt definiert.
Wenn du ein Projekt erstellst, ist die Erarbeitung eines Projektauftrags ein wichtiger Schritt. Dieser ist nicht als detaillierter Projektplan gedacht, sondern vielmehr als übergeordnete Übersicht, die für Klarheit sorgt und die Zusammenarbeit der Stakeholder gewährleistet. Der Projektauftrag schafft die Grundlage für die Planung und richtet das Projekt an den Unternehmenszielen aus, um Klarheit bei Zeitleisten und dem Portfoliomanagement zu gewährleisten. Für eine einfache Überprüfung und Genehmigung durch Stakeholder sollte ein Projektauftrag prägnant sein – idealerweise ein bis zwei Seiten – und dabei trotzdem Zielsetzungen, Umfang und Zuständigkeiten zusammenfassen. Wichtig ist, dass der Projektauftrag als offizielle Freigabe für den Beginn der Projektarbeit dient, während ein Projektvorschlag dazu verwendet wird, das Projekt zunächst den Stakeholdern zu präsentieren.
Komponenten eines Projektauftrags
Ein Projektauftrag dient als grundlegender Eckpfeiler eines effektiven Projektmanagements – stell ihn dir als "Geburtsurkunde" deines Projekts vor, der eine klare Roadmap für das Projektteam und alle wichtigen Stakeholder bietet. Die Schlüsselelemente eines starken Projektauftrags sorgen für Klarheit, Abstimmung und eine solide Grundlage für die Projektgenehmigung und den Projekterfolg.
Um eine gemeinsame Ausrichtung sicherzustellen und die Grundlage für ein wirklich erfolgreiches Projekt zu schaffen, muss ein solider Projektauftrag mehrere wesentliche Komponenten enthalten, die absolut entscheidend sind:
Projektzielsetzungen: Dieser Abschnitt definiert, was das Projekt erreichen soll (mit anderen Worten das "Ziel" deines Projekts), und beschreibt konkrete, messbare Ziele und die wichtigsten Ergebnisse, die beim Abschluss erwartet werden. Der Zweck des Projekts ist hier grundlegend, da er die Begründung und Ziele für das Projekt formuliert. Beachte, dass klare Ziele dem Projektteam dabei helfen, fokussiert zu bleiben, und einen Maßstab für die Bestimmung des Projekterfolgs bieten. Ohne klar definierte Ziele navigierst du im Grunde ohne Kompass.
Projektumfang: Der Projektauftrag umreißt die Grenzen des Projekts – im Wesentlichen wird eine Linie gezogen, die definiert, was eingeschlossen und was ausgeschlossen ist. Die frühzeitige Definition des Projektumfangs hilft dabei, "Scope Creep" (schleichende Ergänzungen, die deinen Zeitplan aus der Bahn werfen können) zu verhindern und stellt sicher, dass alle Projektaktivitäten mit den vereinbarten Zielen übereinstimmen. Als allgemeine Regel gilt: Was nicht im Umfang enthalten ist, sollte auch nicht im Projekt sein.
Erfolgskriterien: Dieses Schlüsselelement definiert die Metriken und Benchmarks, anhand denen gemessen wird, ob das Projekt seine Ziele erreicht hat. Die Aufnahme von Erfolgskriterien stellt sicher, dass alle wissen, was den Projekterfolg ausmacht und wie er bewertet wird.
Projekt-Stakeholder: Die Identifizierung aller Personen und Organisationen mit einem berechtigten Interesse am Projekt – einschließlich des Projektsponsors (dein Fürsprecher), der Projektteammitglieder (deine Arbeitskräfte) und anderer wichtiger Stakeholder – stellt sicher, dass die Erwartungen aller ordnungsgemäß verwaltet werden und dass Kommunikationskanäle von Anfang an etabliert werden. Bedenke immer, dass jeder Stakeholder ein einzigartiges Individuum mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Erwartungen ist.
Projektrisiken: Diese Komponente hebt potenzielle Risiken und Unsicherheiten hervor, die sich auf das Projekt auswirken könnten (stell sie dir als "Versicherunspolice" deines Projekts vor). Durch die Bewertung von Projektrisiken und die Darstellung spezifischer Strategien zur Risikominderung kann der Projektmanager Herausforderungen proaktiv angehen, bevor sie zu großen Hindernissen werden, und so das Projekt auf Kurs halten. Es ist viel besser, diese Risiken im Voraus zu identifizieren, als später davon überrascht zu werden.
Projektbudget: Eine detaillierte Schätzung der erforderlichen Ressourcen – einschließlich Finanzkosten, Personalbedarf und Materialien – ist für eine effektive Ressourcenzuteilung absolut entscheidend. Der Abschnitt zum Projektbudget stellt sicher, dass das Projekt tatsächlich durchführbar ist und dass die organisatorischen Ressourcen effizient genutzt werden. Beachte, dass Budgets ohne angemessene Begründung oft von der Führungsebene abgelehnt werden.
Projektzeitleiste: Der Auftrag bietet einen übergeordneten Projektplan (die "Roadmap" deines Projekts), einschließlich wichtiger Meilensteine und kritischer Deadlines. Das hilft dem Projektteam und den Stakeholdern dabei, den Fortschritt effektiv zu verfolgen und mit der gesamten Zeitleiste des Projekts im Einklang zu bleiben. Grundsätzlich sollten Zeitleisten realistisch und dennoch ehrgeizig genug sein, um die Dynamik aufrechtzuerhalten.
Ein aussagekräftiger Projektauftrag umfasst die folgenden Schlüsselelemente: Projektname, Projektmanager, Projektzweck, Projektzielsetzungen, Projektumfang (Projektgrenzen), Projektteam und Ressourcen, Stakeholder und Genehmiger, Erfolgskriterien, Risiken, Budget und Zeitleiste. Dies bildet eine solide Grundlage für den Projekterfolg. Die Einbindung wichtiger Stakeholder bei der Erstellung des Auftrags ist entscheidend, um ihre Zustimmung einzuholen, verschiedene Perspektiven zu integrieren und von Anfang an für Abstimmung zu sorgen. Beispiele für einen Projektauftrag können dir dabei helfen, die Struktur und Best Practices für die Entwicklung deines eigenen Dokuments zu verstehen.
Häufige Fehler beim Erstellen eines Projektauftrags sind das Versäumnis, wichtige Stakeholder einzubeziehen, eine unklare Definition des Projektumfangs (die Grenzen des Projekts) und die Vernachlässigung von Dokumentenaktualisierungen, wenn sich die Projektparameter ändern.
Zusammen sorgen diese Komponenten dafür, dass Teams aufeinander abgestimmt sind, Erwartungen geklärt werden und eine Liefergrundlage geschaffen wird. Als Faustregel gilt: Projekte ohne ordnungsgemäßen Auftrag haben in der Regel während ihres gesamten Lebenszyklus Schwierigkeiten mit der Ausrichtung und der Abstimmung mit Stakeholdern.
Warum ist ein Projektauftrag so wichtig?
Projektaufträge spielen eine zentrale Rolle im Projektmanagementprozess, da sie eine strukturierte Grundlage schaffen und verschiedene Vorteile bieten. Erstens dienen sie als Orientierungshilfe mit einer klaren Richtungszielsetzung für das Projektteam, weil sie den Zweck, die Zielsetzungen und den Umfang des Projekts umreißen. Diese Klarheit hilft dabei, den Fokus des Projekts auf seine definierten Zielsetzungen zu bewahren, die Bemühungen auf gemeinsame Ziele auszurichten und das Risiko abweichender Prioritäten oder einer Ausweitung des Umfangs zu minimieren.
Laut dem Project Management Institute sind 50 % aller Projekte von Scope Creep betroffen, was zu Budgetüberschreitungen und Projektverzögerungen führen kann. Ein klar definierter Projektauftrag mindert dieses Risiko, indem er von Anfang an klare Grenzen und Erwartungen festlegt.
Zudem sind Projektaufträge eine effektive Möglichkeit zur Risikominderung, weil potenzielle Herausforderungen und Unsicherheiten im Voraus identifiziert und proaktive Planungs- und Risikomanagementstrategien entwickelt werden.
Ein Projektauftrag ist wichtig, weil er die formelle Genehmigung für den Projektstart darstellt und dem Projektmanager die Befugnis erteilt, fortzufahren und während der Ausführung Entscheidungen zu treffen. Er definiert Zielsetzungen, Umfang und Stakeholder und stellt sicher, dass alle Teammitglieder ihre Rollen und Zuständigkeiten genau kennen.
Darüber hinaus tragen Projektaufträge entscheidend dazu bei, die Ressourcenzuweisung zu optimieren. Wenn du die Projektanforderungen, einschließlich Aufgaben, Kosten und Deadlines, detailliert beschreibst, kannst du sicherstellen, dass sowohl persönliche als auch finanzielle Ressourcen mit Bedacht und in Übereinstimmung mit den Projektanforderungen zugewiesen werden. Der Projektauftrag ermöglicht es dem Projektmanager auch, nach der Genehmigung organisatorische Ressourcen wie Teammitglieder, Finanzierung, Technologie und Software für die Durchführung von Projektaktivitäten einzusetzen. Das wiederum erhöht die Effizienz und verhindert Ressourcenengpässe.
Ein weiterer wichtiger Vorteil ist, dass Projektaufträge fundierte Entscheidungen ermöglichen. Mit einem klaren Verständnis von Zweck, Vorteilen und Risiken können Stakeholder selbstbewusstere Entscheidungen treffen. Der Projektauftrag spielt eine entscheidende Rolle bei der frühzeitigen Identifizierung von Stakeholdern im Projektplanungsprozess und ermöglicht eine effektive Stakeholder-Analyse und -Beteiligung von Anfang an.
Zu guter Letzt dienen Projektaufträge als dokumentierte Vereinbarung zwischen Stakeholdern. Sie umfassen Arbeitsnachweise und bieten eine Grundlage für die Rechenschaftspflicht. Das fördert die Transparenz und hilft, Streitigkeiten oder Missverständnisse zu klären, die möglicherweise während der Projektausführung auftreten. Zusammengefasst tragen Projektaufträge zum Erfolg bei, indem sie Orientierung, Risikosichtbarkeit und strukturierte Entscheidungsunterstützung bieten.
Was ist ein Projektposter?
Ein Projektposter hingegen ist ein dynamisches Tool, das einen visuellen Überblick bietet, der sich im Verlauf des Projekts weiterentwickelt.
Es ist ein Mittel zur Projektplanung, mit dem deine Projektmanager und Teammitglieder ein bestimmtes Problem, mögliche Lösungen und das ideale Endergebnis deines Projekts durchdenken können.
Projektposter stellen keine Aktivität dar, die ab und an durchgeführt wird – sondern ein Dokument, das als Projektübersicht dient. Im Gegensatz zu einem statischen Projektauftrag ist ein Projektposter so konzipiert, dass es sich weiterentwickelt und aktualisiert wird, während das Projektteam Fortschritte bei seinen Forschungs- und Projektaktivitäten erzielt.
Das Projektposter ist ein dynamisches Tool, das es Teams ermöglicht, Probleme zu durchdenken, mögliche Lösungen zu ermitteln und die Projektvision zu präzisieren. Wenn das Poster kontinuierlich aktualisiert wird, dient es während des gesamten Projektzyklus als relevante und wertvolle Ressource und passt sich an die Projektentwicklung an.
Warum ist ein Projektposter so wichtig?
Projektposter markieren oft den Ausgangspunkt für eine strukturierte Planung. Letztlich hilft es dir und deinem Team, Entscheidungen hinsichtlich Projektrisiken zu treffen, eine Lösung auszuwählen und dann die ideale Projektvision der erwünschten Ergebnisse und den Weg dorthin zu dokumentieren.
Projektposter helfen Teams, wichtige Fragen zu beantworten – unter anderem folgende:
Welches Problem löst ihr?
Warum ist es wichtig, dass ihr dieses Problem löst?
Was sind die Ziele des Projekts?
Was wisst ihr schon und welche Informationen fehlen euch?
Welche möglichen Lösungen gibt es?
Was ist der Unterschied zwischen einem Projektposter und einem Projektauftrag?
Es gibt einige Unterschiede zwischen einem Projektposter und einem Projektauftrag. Im Gegensatz zu einem Projektauftrag ist das Projektposter ein dynamisches Dokument. Du kannst es aktualisieren, wenn du Informationen über die Problemstellung erarbeitest, Annahmen hinterfragst, Lösungen überprüfst, Feedback einholst und vor dem nächsten Schritt den Kurs korrigierst.
Ein Projektauftrag ist ein formelles Dokument, das ganz zu Beginn des Projekts erstellt wird. Um einen Projektauftrag zu erstellen, sollten Projektmanager einem strukturierten Prozess folgen: den Projektzweck, die Ziele, den Umfang, die Stakeholder und die Ergebnisse definieren und die erforderlichen Genehmigungen einholen. Zu den Best Practices für einen effektiven Projektauftrag gehören die Gewährleistung von Klarheit, die Einbindung wichtiger Stakeholder und die Vermeidung häufiger Fehler, um eine solide Grundlage für den Projekterfolg zu schaffen. Während der Projektauftrag einen groben Überblick und eine Richtung vorgibt, dient der Implementierungsplan als detailliertere Roadmap für die Durchführung des Projekts und beschreibt Meilensteine, Abhängigkeiten und Zeitleisten.
Ein Projektposter umfasst drei Kategorien, in die du deine Informationen unterteilen kannst, darunter:
Problemstellung: Dies ist die Darstellung des Projekts. Beschreibe, wieso es für Kunden und das Unternehmen wichtig ist, dieses Problem zu lösen. Lege die Projektzielsetzungen fest und identifiziere mögliche Lösungsansätze.
Überprüfung: Identifiziere Wissenslücken und Risiken. Was weißt du schon und was musst du noch in Erfahrung bringen?
Vorbereitung auf die Umsetzung: Visualisiere die Lösung und setze einen Projektplan um.
Hier findest du ein beispielhaftes Projektposter:
Projekttypen
Zu verstehen, wann und wie man Projektaufträge verwendet, kann über Erfolg oder Misserfolg eines Projekts entscheiden – so einfach ist das. Jeder Projekttyp bringt seine eigenen, ganz besonderen Herausforderungen und Eigenarten mit sich (ähnlich wie Versicherungspolicen ist jedes Projekt eine "einzigartige Schneeflocke"), aber ein gut ausgearbeiteter Projektauftrag dient als Roadmap durch diese Komplexität. Das Projektmanagementbüro (PMO) spielt oft eine Schlüsselrolle bei der Prüfung und Genehmigung von Projektaufträgen und stellt eine ordnungsgemäße Projektautorisierung und -überwachung von Anfang an sicher.
So kannst du robuste Projektaufträge in verschiedenen Projektlandschaften gewinnbringend einsetzen:
Bauprojekte: Wenn du mit Bauinitiativen zu tun hast, wird dein Projektauftrag zu deinem Sicherheitsnetz gegen das Chaos, das auf Baustellen entstehen kann. Du solltest den Umfang deines Projekts, die Zeitleiste und das Budget von Anfang an klar definieren – denn sobald der Beton fließt, werden Änderungen schnell teuer. Stelle sicher, dass du alle deine Schlüsselpersonen identifizierst (Auftragnehmer, Architekten, die Behörden, die alles stilllegen können) und die großen Risiken angehst, die an jeder Ecke lauern, wie Probleme mit der Sicherheitseinhaltung oder behördliche Hürden, die deine ganze Zeitleiste durcheinanderbringen können.
IT-Projekte: Technologieprojekte sind berüchtigt für Scope Creep und Budgetüberschreitungen, weshalb dein IT-Projektauftrag absolut wasserdicht sein muss. Du musst vom ersten Tag an glasklare Ziele, Ergebnisse und technische Anforderungen festlegen. Das ist nicht nur Papierkram – es ist deine Rettungsleine, um dein Projektteam und die Stakeholder auf Kurs zu halten, wenn die Dinge kompliziert werden (und das werden sie). Egal, ob du dich mit Softwareentwicklung, Systemupgrades oder komplexen Integrationen beschäftigst – dein Projektauftrag sorgt dafür, dass alle am selben Strang ziehen und pünktlich liefern, ohne dein Budget zu sprengen.
Marketing-Projekte: Dein Marketing-Projektauftrag ist im Wesentlichen die DNA deiner Kampagne – sie umreißt deine Ziele, definiert deine Zielgruppen und legt die wichtigen Leistungsindikatoren (KPIs) fest, die bestimmen, ob du gewinnst oder verlierst. Indem du den Projektumfang und die Erfolgsmetriken im Vorfeld genau festlegst, gibst du deinem Marketing-Team die benötigte Klarheit, um seine Bemühungen effektiv zu koordinieren und die tatsächlichen Auswirkungen seiner Kampagnen zu messen (nicht nur Prestigewerte).
Forschungs- und Entwicklungsprojekte: F&E-Projekte sind von Natur aus riskantes Terrain, wo Ungewissheit die einzige Gewissheit ist. Ein Projektauftrag wird hier unverzichtbar, um Forschungsziele zu klären, einen realistischen Projektumfang zu definieren und machbare Zeitpläne für die Entwicklung neuer Produkte oder Services festzulegen. Zudem musst du potenzielle Risiken und wichtige Stakeholder frühzeitig identifizieren. Das hilft dir, Innovationen voranzutreiben und gleichzeitig die unvermeidlichen Unwägbarkeiten zu managen, die das Betreten von Neuland mit sich bringt.
Eventplanungsprojekte: Bei der Eventplanung dreht sich alles um Koordination und Umsetzung unter Druck, was deinen Projektauftrag absolut unentbehrlich macht. Du musst deine Ziele, den Umfang und die Logistik für alles Mögliche detailliert beschreiben, von Konferenzen bis hin zu Produkteinführungen. Das stellt sicher, dass alle Anbieter, Sponsoren und Teammitglieder perfekt aufeinander abgestimmt sind und dass deine Veranstaltung reibungslos abläuft, ohne Last-Minute-Katastrophen, die ein erfolgreiches Event in einen Albtraum verwandeln können.
Unabhängig von der Branche, in der du tätig bist, oder der Art des Projekts, das du angehst: Die Nutzung einer soliden Projektauftragsvorlage und das Befolgen von Best Practices im Projektmanagement helfen dir dabei, klare Projektgrenzen zu definieren, deine wichtigsten Stakeholder einzubinden und potenzielle Risiken zu minimieren, bevor sie zu echten Problemen werden. Der Einsatz von Projektmanagement-Software und Projektmanagement-Tools kann die Projektinitiierung weiter optimieren, die Zusammenarbeit verbessern und den Prozess der Erstellung und Verwaltung von Projektaufträgen vereinfachen, insbesondere wenn du mehrere Projekte oder große Teams koordinierst.
Stell dir einen gut durchdachten Projektauftrag als das Fundament vor, auf dem alles andere aufbaut – er sorgt dafür, dass jedes deiner Projekte, sei es ein riesiges Bauprojekt, eine komplexe IT-Einführung oder eine ambitionierte Marketingkampagne, effizient voranschreitet und tatsächlich die Ergebnisse erzielt, die du dir erhoffst. Unterschätze diesen entscheidenden ersten Schritt nicht, denn oft macht er den Unterschied zwischen Projekterfolg und Projektdesaster aus.
Tipps zum Erstellen eines Projektposters mit Confluence
Um dein Team auf Erfolgskurs zu bringen, kannst du mithilfe der Projektpostervorlage das Spiel "Projektposter" durchführen. Das Spiel "Projektposter" hilft euch, Annahmen zu überprüfen und das zu klärende Problem zu verstehen. Wenn ihr das Spiel abgeschlossen habt, enthält dieses einfache, kollaborative Dokument alle wichtigen Projektdetails. Das hilft allen dabei, den Kontext und Business Case des Projekts zu verstehen.
Konzentriere dich in der ersten Sitzung darauf, das Problem zu definieren und die Projektziele festzulegen. Teile diese dem Projektsponsor frühestmöglich mit, um Feedback zu erhalten, das du in künftigen Sitzungen berücksichtigen kannst.
Verwendung der Vorlagen für Projektposter und Projektaufträge
Schritt 1: Beginne mit den Grundlagen
Beginnen wir mit dem einfachen Teil. Der obere Abschnitt der Vorlage bietet Platz für Informationen – z. B. für den Projektnamen, den Besitzer, die Teammitglieder, den aktuellen Status und für eine kurze Beschreibung, wie sich das Projekt in deine allgemeine Strategie einfügt. Normalerweise erledigt der Projektmanager, der das Projekt initiiert hat, diesen Teil.
Schritt 2. Problemstellung und Projektziele definieren
Denke gründlich über das zu lösende Problem nach, bevor du dich mit den Projektdetails beschäftigst. Dieser Prozess hilft dabei, den Zweck des Projekts zu erfassen.
Was ist das Problem? Wie wirkt es sich auf deine Kunden oder Projektteammitglieder aus? Woher weißt du, dass du das Problem gelöst hast? Welche Lösungen fallen dir spontan ein?
Solche Fragen solltest du dir stellen und hier dokumentieren. Nimm dir dafür genug Zeit. Wahrscheinlich wirst du diesen Abschnitt noch einige Male anpassen, bevor du bei deinem Projekt Fortschritte erzielst, und möglicherweise musst du Änderungen vornehmen, je mehr Feedback und Erkenntnisse du sammelst. Das ist ganz normal und Teil des Lernprozesses.
Schritt 3: Überprüfe deine Annahmen und werde kreativ
Bei der Problemdefinition sind wahrscheinlich einige Annahmen zusammengekommen. Im nächsten Abschnitt der Vorlage kannst du diese Annahmen anhand von Zahlen und Fakten überprüfen.
Hierfür gibt es zwei Bereiche: In einem listest du auf, was du bereits weißt, und im anderen notierst du die Fragen, die noch beantwortet werden müssen.
Stelle dir beispielsweise vor, du möchtest deinen Unternehmensblog benutzerfreundlicher gestalten. Vielleicht weißt du bereits, dass 56 % der Besucher deinen Blog wieder verlassen, nachdem sie einen einzigen Beitrag gelesen haben. Diese Information würdest du in den ersten Bereich des Überprüfungsabschnitts eintragen. Doch du möchtest auch herausfinden, wie du die Besucher länger auf deiner Site halten kannst. Alles hierzu notierst du im zweiten Bereich des Abschnitts.
Denke daran, dass du hier die kritischen Elemente der gefundenen Lösung bestätigen oder widerlegen möchtest, bevor du fortfährst. Wenn du dir noch nicht sicher bist, musst du dich eventuell noch einmal mit der Problemstellung befassen oder nach weiteren Lösungen suchen.
Schritt 4: Mache dich an die Arbeit
In diesem letzten Abschnitt nimmt dein Projekt Fahrt auf. Du hast dein Problem bereits definiert und dich für eine validierte Lösung entschieden. Nun erklärst du deine Lösung und fasst zusammen, warum sie bei Kunden gut ankommen wird. Es gibt Platz für Screenshots, Skizzen und Notizen sowie einen Bereich zur Definition von Größe und Projektumfang, z. B. der erforderlichen Teamgröße.
Wenn du jetzt alle Details zusammenstellst, kannst du dich auf das konzentrieren, was für die wichtigsten Projekt-Stakeholder von Bedeutung ist, und sicherstellen, dass das Projekt deinen Fähigkeiten und Kapazitäten entspricht.
Schritt 5: Füge Referenzmaterialien hinzu
Dein Projektplan sollte die zentrale Anlaufstelle für alle ausschlaggebenden Projektinformationen sein. Verwende den Befehl "/link", um Referenzmaterial hinzuzufügen, das möglicherweise erforderlich ist. Mit dieser Funktion kannst du relevantes Material, z. B. einen Kreativplan oder Beispiele, hinzufügen, um sicherzustellen, dass der Projektplan als umfassende, leicht zugängliche Ressource für alle Stakeholder dient.
Sammle auf dieser Seite alles, was gut geordnet und zugänglich sein sollte – von Kreativplänen bis hin zu Beispielen, auf die sich die Beteiligten beziehen sollen.
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